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Jugendliche trinken weniger Alkohol

Was für eine wunderbare Nachricht: Der Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschland geht weiter zurück.

Laut einer Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist die Zahl der unter Zwölf(!)- bis 17-Jährigen, die mindestens einmal pro Woche Alkohol trinken, so niedrig wie nie zuvor: nur knapp 9 Prozent.

Im Jahr 2004 waren es mit 21,2 Prozent mehr als doppelt so viele Jugendliche. Über 38 Prozent der befragten Teenies haben nach eigenen Angaben noch nie Alkohol konsumiert – d.h. mindestens jeder Dritte!

Noch 2015 lautete die Schlagzeile in den Medien „Alkoholkonsum von Jugendlichen stark gestiegen“.
Wie schön, dass der „Trend“ nun wieder rückläufig ist.

Anders sieht es leider bei den 18- 25-Jährigen aus: 
Exzessives Trinken bis zum Alkoholrausch – das „Komasaufen“ – kommt  immer häufiger vor.
Die Studie hat ergeben, dass 38 Prozent der jungen Erwachsenen in den vergangenen 30 Tagen vor der Befragung an mindestens einem Tag fünf Gläser Alkohol oder mehr konsumiert haben.

Da darf sich noch einiges bewegen!

Starke Kinder und Jugendliche braucht die Welt!

Trinken um Schwierigkeiten und Probleme zu vergessen, ein Rausch um auch dazuzugehören, Alkohol als Betäubung, um den Stress des Alltags, den immer größer werdenden Leistungsdruck und die gestiegene Erwartungshaltung aushalten zu können…

Die Gründe, Alkohol zu trinken, sind vielfältig.

Was können wir tun, dass unsere Kinder nicht zur Flasche greifen?

Gestärkte Kinder müssen sich keinen Mut antrinken. Starke Kinder können auch NEIN sagen.
Kinder, die spüren, dass sie gut so sind, wie sie sind, werden sich nicht aus Frust mit Alkohol betäuben.

Du bist gut so, wie du bist.
Und du darfst du sein!
Mit all deinen Stärken und Schwächen.
Du musst nicht der sein, als den ich dich sehen will!

Lassen wir unseren Kindern und Jugendlichen ZEIT und RAUM.
  • Zeit, sich selbst zu entdecken
  • Zeit, herauszufinden, wo ihre Stärken und Schwächen liegen
  • Zeit zu spüren, wer sie eigentlich sind und was ihnen wichtig ist im Leben
  • Zeit, um in der Langeweile wieder kreativ werden zu können
  • Zeit, auch einmal Umwege gehen zu dürfen, um ans Ziel zu kommen
  • Raum für persönliche Entfaltung
  • Raum, auszuprobieren und zu entdecken
  • Raum, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen
  • Raum, hinzufallen und wieder aufzustehen

Weg mit dem Leistungsdruck! 
Wir Erwachsene spüren doch auch, dass er uns nicht gut tut! Unsere Kinder leiden genauso darunter wie wir – vielleicht noch mehr! 

Die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen

Bei mir im Bad hängt eine Postkarte mit einem wunderbaren Spruch, den ich mir immer wieder einmal durchlese. Denn er drückt das aus, was ich meinen Kindern gerne für ihr Leben mitgeben möchte. Und erinnert mich daran achtsam zu sein mit meinen Worten und Taten… 

Ich möchte diesen Spruch gerne mit euch teilen:

Was ein Kind lernt

Ein Kind, das wir ermutigen,
lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem wir mit Toleranz begegnen,
lernt Offenheit.
Ein Kind, das Aufrichtigkeit erlebt,

lernt Achtung.
Ein Kind, dem wir Zuneigung schenken,
lernt Freundschaft.
Ein Kind, dem wir Geborgenheit geben,
lernt Vertrauen.

Ein Kind, das geliebt und umarmt wird,
lernt zu lieben und zu umarmen und die Liebe dieser Welt zu empfangen.

Quellen: Augsburger Allgemeine, Die Welt

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