DIY - Sei kreativ,  Nachhaltiger leben

Bio-Körperbutter selbst gemacht

Körperbutter kannst du einfach selber herstellen. Wie erfährst du in diesem Beitrag. 
Selbstgemachte Pflegeprodukte haben viele Vorteile für dich:

  • Transparenz
    Du weißt genau, welche Inhaltsstoffe enthalten sind – hast sie ja selbst hineingemischt 😉
    Dein Produkt enthält keinerlei Konservierungsmittel oder synthetische Stoffe, die unter Umständen gar nicht so gesund und verträglich sind.
  • Qualität
    Du entscheidest, wie hochwertig dein Pflegeprodukt wird, je nach Auswahl deiner Zutaten – ich bevorzuge Inhaltsstoffe aus biologischer Herstellung.
    Mineralische Öle, die zwar günstig, aber nicht verträglich sind, kommen in deiner Kosmetik somit nicht vor. Auch keine künstlichen Duftstoffe oder Mikroplastik.
  • Individualität
    Du entscheidest, welche Inhaltsstoffe du in deiner Körperbutter haben möchtest. Das beginnt beim Öl, das du genau für deinen Hauttyp aussuchst und endet bei der Zugabe der ätherischen Düfte, die du je nach Vorliebe oder Wirkung wählen kannst.
  • Nachhaltigkeit
    Du vermeidest neuen Verpackungsmüll, indem du deine selbstgemachte Körperbutter einfach in ein ausgespültes Schraubglas oder eine alte Cremedose füllst. Auch biologisch angebaute Zutaten sind nachhaltiger als konventionelle, die du meist in industriell hergestellten Pflegeprodukten findest (außer in Bio-Kosmetik).
  • Ersparnis
    Deine selbst hergestellte Bio-Kosmetik ist viel preiswerter als gekaufte Produkte. Sie kostet dich vielleicht nur ein bisschen mehr Zeit ;-), aber eigentlich geht die Herstellung wirklich rasch.

Welche Zutaten brauche ich?

Für ca. 100 Körperbutter benötigst du:

  • 50 ml Öl
  • 30 g Kokosöl
  • 20 g Kakaobutter
  • 5 g Bienenwachs
  • ein paar Tropfen Vitamin-D-Öl
  • einigeTropfen ätherisches Öl (max. 15 Tropfen pro 100 g Pflegeprodukt)
  • ein Glas zum Aufbewahren deiner Körperbutter (z.B. breites Marmeladen- oder Brotaufstrichglas)

Wo finde ich diese Inhaltsstoffe?

Öl, Kokosöl und Kakaobutter bekommst du auch in biologischer Qualität mittlerweile in fast jedem Supermarkt. Für die Bienenwachs-Pellets kannst du bei einem Imker in deiner Nähe nachfragen. – Der Vater meiner Freundin ist Imker, so bekam ich meine Bienenwachs-Pellets sogar geschenkt – Dankeschön dafür!
Vitamin-D-Öl bekommst du in der Apotheke, genauso wie hochwertige ätherische Öle, die du mittlerweile auch in Drogeriemärkten erwerben kannst.

Welches Basisöl eignet sich am besten?

Wähle dein Basisöl passend zu deinem Hauttyp aus:

  • Trockene Haut musst du besonders nach dem Duschen wieder rückfetten. Hierfür eignet sich Öliven- und Leinöl gut. Auch Kakao- und Sheabutter ziehen zwar langsam, aber besonders tief in die Hautschichten ein und beruhigen sie. Arganöl zieht sehr rasch ein und nährt die Haut langanhaltend.
  • Bei unreiner und fettiger Haut empfiehlt sich Jojoba- , Distel- oder Sonnenblumenöl. Die letzten beiden sind auch entzündungshemmend, sollen in der Kosmetik jedoch mit anderen, stabilisierenden Ölen (z.B. Mandel- oder Jojobaöl) kombiniert werden.
  • Empfindliche Haut kannst du mit Kokos- und Mandelöl gut pflegen. Diese werden besonders gut vertragen – in der Regel auch von Allergikern.

Mehr Informationen über die verschiedenen Öle und ihre Verwendung in der Kosmetik findest du z.B. bei smarticular.

Vitamin D in der Hautpflege

Vitamin D ist für unseren Körper extrem wichtig – es stärkt das Immunsystem, beugt Osteoporose vor und wird vom Organismus für sehr viele Funktionen benötigt.

In der Hautpflege hat es einen positiven Einfluss auf die Hautpigmentierung und den Hautstoffwechsel. Da es der Haut hilft, antimikrobielle Stoffe zu bilden, wird es gerne bei Schuppenflechte und Neurodermitis eingesetzt. Außerdem verlängert sich bei Sonneneinwirkung die Eigenschutzzeit des Körpers gegenüber den schädlichen UVB-Strahlen.

Vitamin D sorgt außerdem dafür, dass die Körperbutter länger haltbar ist.

Ätherische Öle in der Hautpflege

Ätherische Öle sind aufgrund ihrer Eigenschaften hervorragend für die Hautpflege geeignet. Viele Öle sind feuchtigkeitsspendend, beleben müde Haut, beruhigen bei Hautreizungen, hemmen Entzündungen, straffen und wirken antioxidativ – also Anti-Aging pur!

Du kannst einfach deinen Lieblingsduft auswählen oder dich selbst noch genauer über die Wirkweise der unterschiedlichen ätherischen Öle informieren und dein Öl danach aussuchen.

Auch beim Kauf der ätherischen Öle solltest du auf Nachhaltigkeit achten. Verwende nur Öle von höchster Qualität. Es macht einen Unterschied, ob Pflanzen in Bio-Qualität zur Herstellung der Essenzen verwendet und durch welches Verfahren diese hergestellt wurden. Je reiner die Qualität der Pflanzen, je höher die Wirkstoffdichte und je schonender das Verfahren (ohne große Hitze und ohne hohen Druck), umso besser und wirkungsvoller ist das entsprechende Öl.

Ich empfehle deshalb die Öle von Young Living, die du hier unter „Produkte“ finden kannst.

Die ätherischen Öle von YL werden besonders schonend unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards aus nachhaltig und ökologisch angebauten Pflanzen unter fairen Bedingungen hergestellt.

Wenn du bereits Erfahrungen mit ätherischen Ölen verschiedener Marken gemacht hast, wirst du bestätigen können, dass es sich lohnt, auf Qualität zu achten.

Wenn ich Körperbutter herstelle, verwende ich sehr gerne Lavendel.

Lavendel ist das Öl für die Haut. 

„Lavendel hat antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften. Äußerlich hilft es gegen Hautunreinheiten, Juckreiz oder Candida (Hefepilz). Lavendel entspannt aber auch die Haut und ist deshalb auch ein beliebtes Mittel in der Schönheitspflege und gegen Hautalterung.“ – Dr. Schweikart

Dies sind einige der Eigenschaften und Vorteile von Lavendel
  • Unterstützt ein Gefühl von Ruhe und hilft gegen gelegentliche nervöse Spannungen
  • Hat einen ausbalancierenden Effekt, der Geist und Körper beruhigt
  • Reinigt und beruhigt kleine Hautunreinheiten
  • Kann die Haut nach einem Tag in der Sonne beruhigen
  • Reduziert Hautunreinheiten
  • Unterstützt alternde Haut
    – Young Living

Eine tolles Öl ist auch Stress Away – eine Mischung aus verschiedenen ätherischen Ölen, die nach einem langen Arbeitstag oder viel Stress wunderbar entspannt. Neben Limette und Vanille enthält auch Stress Away Lavendel, außerdem das für seine hautverwöhnenden Eigenschaften bekannte Copaiba und noch weitere ätherische Öle, die du bei Young Living auf der Homepage unter Produkte – Ätherische Öle gerne selbst nachlesen kannst.

Du kannst ganz unverbindlich bei Young Living stöbern, die Welt der Öle und mehr entdecken.
Wenn du weitere Fragen zu den Ölen hast (über Wirkung oder Anwendung) oder du Öle erwerben möchtest, darfst du mich gerne über meinen Kontakt anschreiben. 

Einen kurzen persönlichen Hinweis dazu:

Ich erstelle meine Blogseite in meiner freien Zeit, einfach weil es mir ein inneres Bedürfnis ist, über diese Themen zu schreiben und andere Menschen zu inspirieren. Wenn du über meinen Link bei Young Living bestellen möchtest, freue ich mich sehr, weil du dadurch monilisa unterstützt. Die Produkte haben dabei immer den gleichen Wert.

Wenn du auch – so wie ich  – von den Ölen fasziniert bist und mehr mit ihnen arbeiten möchtest, gebe ich dir gerne weitere Informationen, wie du die Öle auf Dauer günstiger erwerben kannst. – Alles ganz unverbindlich natürlich.

So nebenbei:
Ich verneble ätherische Öle auch gerne im Diffusor. Es riecht dann angenehm „duftig“ und die Wirkung entfaltet sich im ganzen Raum. Wenn mein Mann einen stressigen Arbeitstag hatte oder zu Hause mal wieder die „Luft brennt“ – 2 Kinder mit Hausaufgaben, die Kleine will spielen und der Haushalt wartet auch noch – einige von euch kennen das sicher 😉 – hilft Stress Away uns dabei „herunterzufahren“.

Mehr Informationen über die Wirkweise der verschiedenen ätherischen Öle und ihre Verwendung in der Kosmetik findest du z.B. auch bei Zentrum der Gesundheit.

Und so stellst du deine Körperbutter her:

Erwärme Basis- und Kokosöl, Kakaobutter und Bienenwachs im Wasserbad, bis die Pellets geschmolzen sind. Dann gib, wenn du möchtest, Vitamin D und ätherische Öle hinzu. Verrühre alles gut.

Fülle die flüssige Körperbutter in das Glas und stelle dieses zum Abkühlen in den Tiefkühlschrank. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Butter cremiger wird, wenn sie auf diese Weise schnell abkühlt.

Meine erste Körperbutter habe ich bei Zimmertemperatur fest werden lassen und nach ca. 3 Tagen wurde sie sehr krümelig von der Konsistenz. Beim Abkühlen im Gefrierschrank ist mir das nicht passiert. Vermutlich ist es der selbe Effekt, den man beim Herstellen von Speiseeis beobachten kann. Je schneller die Masse abkühlt, umso cremiger und geschmeidiger wird bzw. bleibt sie und es bilden sich keine Kristalle.

Quellen: cosmacon.de, smarticular.net, zentrum-der-gesundheit.de, Dr. Jörg Schweikart – www.lavendel.net, Young Living

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